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Hände weg vom Handy!

01.2005

Handy nicht in die  Hosentasche!

Einig sind sich die meisten Wissenschaftler darin, dass der so genannte thermische Effekt, bei dem sich die menschlichen Zellen durch die elektromagnetischen Wellen erwärmen und dadurch geschädigt werden, bei modernen Handys nicht mehr auftritt. Über mögliche nicht-thermische Effekte, wie etwa Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, gibt es bislang keine allgemeingültigen Erkenntnisse. Die Experten warnen allerdings davor Handys in der Hosen- oder Brusttasche zu tragen. Es gebe genug Verdachtsfälle, wonach Sterilität oder Hodenkrebs beziehungsweise Herzrhythmusstörung durch die Strahlung verursacht werden könnten.

Unter 16 Jahren,  Hände weg vom Handy!

Auch in einem weiteren Punkt stimmen die Wissenschaftler weitgehend überein: Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht, beziehungsweise nur dann benutzen, wenn sie einen wirklich dringenden Anruf tätigen müssen. Eine englische Studie kam im Mai vergangenen Jahres zu dem Ergebnis, dass junge Gehirne durch die Strahlung eher geschädigt werden können, da die Schädeldecke bei Jugendlichen noch nicht so dick sei wie bei Erwachsenen. Von den Mobilfunkbetreibern wird darum gefordert, die aggressive, gezielt auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Werbung für Handys einzustellen.

 
Freisprecheinrichtungen schützen nicht vor Elektrosmog.
 

ÖKO-Test Nr. 8, August 2000 - TEST Headsets für Handys

Freisprecheinrichtungen halten die Hände frei. Vor Strahlung schützen sie nicht. Im Gegenteil: sie leiten den Elektrosmog vom Handy direkt ins Ohr und  verteilen ihn über die Schnur am Körper entlang.

 
     

Helmut Langenbach  
Mitglied der Bürgerwelle e.V. 
E-Mail: strahlung.gratis@online.de