Siegener Zeitung,
  2006-08-22

 Vor allem Frauen haben einer britischen Studie zufolge neue Einsatzmöglichkeiten für
ihr Handy in der Öffentlichkeit entdeckt.

  

Handy- Gebrauch verändert Umgang der Menschen miteinander

Studie: Vor allem Frauen entdecken neue Möglichkeiten

  

dpa London. Der Umgang der Menschen miteinander hat sich laut einer Studie durch dem zunehmenden Gebrauch des Handys verändert. In Großbritannien nutzen 54 Prozent der befragten Frauen unter 25 Jahren ihr Handy in der Öffentlichkeit, um unter anderem aufdringliche Männer davon abzuhalten, sich ihnen zu nähern. Das ergab die groß angelegte Studie der London School of Economics, zu der 16500 Menschen befragt wurden.

Früher hätten Frauen eine Zeitung oder eine Zeitschrift als psychologische Barriere benutzt, um zum Beispiel im Zug nicht in ein unerwünschtes Gespräch verwickelt zu werde, heißt es in dr Studie Heute erfülle das Handy diese Funktion.

Die Studie ergab außerdem, dass mehr Menschen das Handy zum Versenden von SMS benutzen anstatt zum Telefonieren. Durchschnittlich würden 3,6 SMS pro Tag verschickt, aber nur 2,8 Mal telefoniert. Dies treffe vor allem auf die 18- bis 24-Jährigen zu.

In dieser Altersgruppe ist besonders den Frauen das Handy wichtiger als der Fernseher. 32 Prozent gaben an, sie hätten lieber ein Handy als einen Fernseher, während nur 11 Prozent eher auf ihr mobiles Telefon verzichten würden.

 siehe auch:
http://www.teltarif.de/arch/2006/kw30/s22482.html

   

Helmut Langenbach
 Mitglied der Bürgerwelle e.V. 
 E-Mail: strahlung.gratis@online.de