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Zappelphilipp hausgemacht?

   

ADS, ADHS   Aufmerksamkeits- Defizit- Hyperaktivitäts-Störung

 

Hoffmanns Struwwelpeter, das bekannte Kinderbuch wird gerne bemüht um die verschiedensten Verhaltensauffälligkeiten darzustellen. Es gab sie also zu Hoffmanns Zeiten auch schon.

 
 
 Bisher unbeachtet:  

»Vor drei Wochen haben wir einen Vortrag über Risiken und Folgen von Mobilfunk besucht.  Dort wurden uns ausführlich die Technik (unter anderem auch der schnurlosen DECT-Telefone) und die möglichen Krankheitsbilder erläutert. Ich konnte es nicht fassen, denn ich sah meinen Sohn vor mir!

Julian hatte seit ca. drei Jahren Probleme beim Ein- bzw. Durchschlafen. Die Lehrer stuften ihn als ADS-Kind ein, was wir ärztlich und therapeutisch abklären ließen. Es wurde nicht eindeutig belegt. Zudem klagte er sehr häufig über starke Kopfschmerzen. (…) Seine Gefühlsschwankungen waren für die ganze Familie ein Alptraum. Die Therapeutin war ratlos angesichts dieser Persönlichkeitsveränderung. Wir wurden zu einem Neurologen geschickt. Dieser veranlasste ein EEG, um ein Anfallsleiden auszuschließen. Daraufhin wurde eine Kernspintomographie des Schädels durchgeführt. Auch diese war ergebnislos. Er konnte nicht mehr zur Schule gehen, da er rastlos oder extrem aggressiv war.

Nach dem Vortrag habe ich die Betriebsanleitung unseres schnurlosen Telefons herausgesucht und stellte fest, dass es sich um ein Telefon mit DECT-Technik handelt. Ich zog noch in derselben Nacht den Stecker! (…) Bereits einen Tag später war er wie verwandelt. Er war fröhlich und heiter, und seine immerwährenden Kopfschmerzen blieben aus! In der folgenden Nacht schlief er zum ersten Mal seit drei Jahren durch!«

     
Quelle:
Aus einem Artikel von Michael Meyer (Elternrat an der Rudolf-Steiner Schule Salzburg).
Bürgerwelle Österreich / Bürgerwelle Schweiz
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Außer der Hyperaktivität findet man folgende Symptome:

  • Konzentrations- und Lernstörungen durch kurze Aufmerksamkeitsspanne
  • Störverhalten in der Schule (Klassenkasper)
  • Orientierungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen soziale Kontaktschwierigkeiten,
  • Ablehnung durch Kameraden
  • Aggressivität, Impulsivität, Reizbarkeit, Ungeduld
  • Schlaf- und Essstörungen unharmonischer Bewegungsablauf, gestörte Feinmotorik
  • Mutlosigkeit und depressive Verstimmungen

  

Diese Schwierigkeiten zeigen, dass ein hyperaktives Kind sich deutlich von einem einfach nur lebhaften Kind  unterscheidet. Familien mit  einem hyperaktiven Kind unterliegen neben der Belastung durch das kranke Kind oft auch der Belastung durch den Vorwurf mangelnder Erziehung.

In vielen Fällen verlieren sich die Auffälligkeiten mit dem Eintritt in die Pubertät. Allerdings gibt es auch Untersuchungen, in denen ein abgemildertes Fortbestehen, z.B. von motorischer Unruhe, auch im Erwachsenenalter beschrieben wird.

Hyperaktivität ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das bei einer ganzen Reihe von sehr unterschiedlichen Erkrankungen auftreten kann. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, eine präzise Diagnose stellen zu lassen, bevor man zu drastischen Maßnahmen wie z. B. Psychopharmaka oder einschneidenden Diätmaßnahmen greift.

Hyperaktives Verhalten kann z. B. als normale Reifungsphase bei temperamentvollen Kindern auftreten. So gibt es bis heute nur Theorien über die Krankheitsbilder, die dem Hyperkinetischen Syndrom zugrunde liegen können.
Da Gehirnschäden oft hyperaktives Verhalten zur Folge haben können, nahm man an, dass hyperaktive Kinder im Verlauf der Geburt einen minimalen Hirnschaden erlitten haben könnten. Diese Theorie, die besonders in den 60er Jahren vertreten wurde, gilt inzwischen als sehr unwahrscheinlich. Die familiäre Situation kann eine der Ursache für ADS oder HKS sein.

Konflikte in der Familie mit Vernachlässigung können bei einem Teil der Kinder zur Verstärkung ihres hyperaktiven Verhaltens beitragen. Für die Tatsache, dass eine genetische Veranlagung vorliegt spricht der sehr hohe Anteil von Jungen unter dem hyperaktiven Kindern.

Bei Untersuchungen der Gehirnflüssigkeit wurde bei hyperaktiven Kindern eine geringere Konzentration der Abbauprodukte des Dopamins als bei vergleichbaren gesunden Kindern gefunden. Dadurch gibt es eine Störung der Reizübertragung zwischen den Zellen des Nervensystems.

 
     

                   

         Gesundheitliche Beschwerden            

die im Zusammenhang mit gepulster  Sendetechnik beobachtet wurden.

  
  • Nervöse Beschwerden: Kopfschmerzen, und Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten,  Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Depressionen und Reizbarkeit
     
  • Verhaltensstörungen bei Kindern wie Hyperaktivität und Aggressivität, Lernstörungen (ähnlich dem ADS-Syndrom), 'Schrei-Babies', Wachstums und Entwicklungsstörungen
     
  • Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck
     
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) und Schwindel
     
  • Augen: Blutunterlaufene Augen und Innenflächen der Lider, gereizt, rot und verklebt mit krustigen Absonderungen.
     
  • Blutbildveränderungen, vor allem bei Kindern: Die roten Blutkörperchen reifen nicht mehr voll aus. Deshalb sind sie nur eingeschränkt in der Lage, Sauerstoff zu transportieren. Es kommt zu anämieähnlichen Symptomen.
     
  • Geldrollenbildung, d. h. Verklumpungen der roten Blutkörperchen; die Thrombosegefahr steigt.
     
  • Verschlechterung aller bereits bestehender Erkrankungen ist möglich.
     
  • Krebs, insbesondere Gehirntumore

 

Gepulster  Sendetechnik wird bei "Schnurlosen-Telefonen (DECT-Standart), Mobilfunksendern, Handys, WLAN, Bluetooth und weiteren Anwendungen verwandt. 
  

  
.Kontaktstellen für Auskünfte und Bezug von Drucksachen, Flugblättern usw.:
      
Bürgerwelle e. V., Deutschland:
Tel. 09631-795736
Bürgerwelle Österreich:
Tel./Fax 0043-316-422496
Bürgerwelle Schweiz:
Tel. 0041-1-9840039, Fax –9841936