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Indien

05.09.2007

 

Explodierender Nokia-Akku verletzt indische Frau

 - Erst letzten Monat ließ Nokia 46 Millionen Handy-Akkus der BL-5C-Reihe aufgrund von Brandgefahr zurückrufen. Doch offenbar sind noch weitere Baureihen davon betroffen. So berichtet das Newsmagazin Engadget.com von einer 30-jährigen Inderin, die durch die Explosion ihres Nokia-Akkus leichte Verbrennungen erlitt.

Der Handy-Akku des Typs BLD-3 sei nach den Angaben der Frau nach etwa Zehnminütigem Aufladevorgang einfach explodiert. Nokia spricht von einem Einzelfall und stellt der Frau eine Entschädigung in Aussicht, falls es bei dem Akku und dem Ladegerät um Original-Produkte handelt. Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben das auch den ersten Berichten über explodierende BL-C5-Akkus von Einzelfällen gesprochen wurde.

(Jan Trommler)

Quelle:  www.pcgameshardware.de
   

  
China

Juli 2007

  

Handybatterie explodierte 22-jähriger Schweißer tot

     Die Siegener Zeitung berichtet am 04.07.2007, einer Meldung der dpa zufolge, ist in Shangcheng bei der Explosion seiner Handybatterie ein 22-jähriger Schweißer in der chinesischen Provinz Gansu ums Leben gekommen. Der Mann sei mit Schweißarbeiten in einer Fabrik in Shuangcheng beschäftigt gewesen, als sein Handy in der Seitentasche plötzlich mit einem lauten Knall in die Luft ging, berichtete die Zeitung „Lanzhou Chenbao“ gestern. Die Explosion habe ihm eine Rippe gebrochen, die sich in sein Herz gebohrt habe. 

Es ist nicht bekannt ob es sich bei der Batterie um eine so genannte „Billigbatterie“ handelte wie dann von den Herstellern oft behauptet wird, oder ob der Akku durch die starken magnetischen Felder wie sie bei schweißen entstehen, explodiert ist.

 

   

  
USA

16. Januar 2007

   

Handy explodiert in Hosentasche

San Francisco (dpa) - Einem Mann in Kalifornien ist das Handy in der Hosentasche explodiert. Das Opfer trug bei dem Unglück Verbrennungen zweiten und dritten Grades an einer Körperhälfte davon, berichtete der San Francisco Chronicle . Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers war der Mann eingenickt, als das Handy explodierte und dessen Kleidung in Brand steckte. Die Feuerwehr fand den schwer verletzten Mann in seiner Wohnung.

Niederösterreich

12. September 2005,

  

Handy-Akku in Kinderzimmer explodiert

Der Zwischenfall verlief relativ glimpflich. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion wurde niemand verletzt.

Im Kinderzimmer eines Hauses in Niederösterreich explodierte am Sonntag aus vorerst ungeklärter Ursache der Akku eines Handys. Der Zwischenfall verlief relativ glimpflich. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion wurde niemand verletzt. Die allein zu Hause weilende 41-jährige Hausfrau war gegen 11.30 Uhr auf einen Knall aufmerksam geworden. Als sie im Kinderzimmer Nachschau hielt, stand das Bett in Flammen. Die Frau lief zu einem Nachbarn, der den Brand mit einem Feuerlöscher erstickte, berichtete die Sicherheitsdirektion. Die Ermittlungen ergaben, dass ein über dem Bett auf einem Board zum Laden eingesteckter Handy-Akku explodiert war.

 

Nokia 3310 eines Arbeiters in die Luft flog.

 

  20.03.2005

Handys und Hochspannung nicht verträglich?

In Thailand wurde der finnische Technologiekonzern jetzt wegen eines explodierenden Handys auf eine Million Baht (umgerechnet etwa 19.000 Euro) verklagt. Der Unfall ereignete sich bereits im vergangenen März, als das Nokia 3310 eines Arbeiters in die Luft flog.


Der Besitzer des Handys arbeitete in der Nähe einer Hochspannungsleitung, als sein Handy, das er in seiner Hosentasche hatte, explodierte. Es soll zuvor noch geklingelt haben, so Zeugenberichte. Die Explosion zog ihn schwer in Mitleidenschaft: Unter anderem musste sein rechtes Bein amputiert werden. "Nokia besteht darauf, es sei nicht ihr Fehler, da der Zwischenfall nichts mit den Handys oder einem Defekt zu tun haben kann", so der General Staatsanwalt von Thailand. Nokia wollte das Verfahren nicht kommentieren.

Quelle: Telekom Asia 

 
 
  

Okt. 2003

Handy-Akku explodiert
- Hersteller warnen vor Billigprodukten

   

Schreck bei einer Familie im Örtchen Petze (Nähe Hildesheim): Die 17-jährige Tochter hatte ihr Handy versehentlich auf den Fußboden fallen lassen. Als sie das Gerät aufhob, stellte sie fest, dass es sich erhitzt hatte. Sie öffnete daraufhin das Gerät und sah, dass aus dem Akku Qualm hervorkam. Weil ihr die Sache nicht geheuer war, packte sie den Akku in ein Küchentuch und legte ihn vor das Haus. Kurz darauf explodierte der Akku mit einem ohrenbetäubenden Knall.

Ein ähnlicher Fall hatte sich im August in Amsterdam zugetragen. Dort war einer jungen Frau ebenfalls das Handy zu Boden gefallen. Als sie es aufhob und damit telefonieren wollte, explodierte der Akku. Die Frau erlitt leichte Brandverletzungen im Gesicht.

In Lithium-Ionen-Akkus, die heute normalerweise in Handys verwendet werden, können recht hohe Ströme fließen. Dies kann dazu führen, dass sich diese Akkus unter ungünstigen Voraussetzungen erhitzen und dadurch Feuer fangen bzw. explodieren können. Deshalb müssen die Hersteller Schutzschaltungen in die Akkus einbauen, die eine Erhitzung verhindern. Experten vermuten, dass in den vorgenannten Fällen in den Akkus beim Sturz ein Kurzschluss entstanden ist bzw. dass die Schutzschaltungen beschädigt wurden. Möglich ist auch, dass es sich um Billig-Akkus handelte, bei denen der Hersteller aus Kostengründen auf den Einbau der vorgeschriebenen Schutzmechanismen verzichtet hatte.

Die Handy-Hersteller Nokia und Siemens warnen ausdrücklich vor der Verwendung von Zubehör, das nicht vom Original-Hersteller stammt, insbesondere vor Billig-Akkus, die auf Trödelmärkten und im Internet verkauft werden.

- wolf - 

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.

    
       

 

21.08.2003

Am Ohr einer Niederländerin explodiert ihr Handy

Direkt am Ohr einer Frau ist in Amsterdam der Akku des Handys explodiert.

Die 33-Jährige erlitt dabei am Donnerstag Brandwunden an Gesicht und Hals, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge war das Handy in einem Geschäft in der Amsterdamer Innenstadt auf den Boden gefallen und ausgegangen.

Als die Frau das Telefon wieder einschaltete und an ihr Ohr hielt, explodierte der Apparat und fing an zu brennen. Die Verletzungen der Frau - Verbrennungen an Gesicht und Hals - konnten ambulant behandelt werden. Weltweit häufen sich Unfälle mit Handys. Billigakkus sind unter anderem der Grund dafür.
Die zu Kurzschlüssen bei Stoß oder Schlag neigenden Akkus können auch überladen werden, weil sie über keine Sicherheitseinrichtungen (z.B. Temperaturüberwachung) verfügen.

Anmerkung: Das Gerät wäre sehr wahrscheinlich auch explodiert, wenn es nicht eingeschaltet wurde, da der Kurzschluss  im Akku entstand. Es ist auch nicht bewiesen, dass es sich um einen Billigakku handelte, auch Qualitätsakkus können stoßempfindlich sein.

  

  
    2. Juli 2004

Handy in der Hosentasche explodiert

Einem 16-jährigen Mädchen in Kalifornien ist das Handy in der Hosentasche explodiert.

Die junge Frau trug bei dem Unglück Verbrennungen zweiten Grades davon, berichtet Frank Huddleston, Sprecher der Feuerwehr in Ontario, östlich von Los Angeles. Die Feuerwehr zeigte einer Reporterin die Reste des Handys und die Fetzen der Jeanshose mit der zerrissenen Tasche.

Augenzeugen hätten einen lauten Knall gehört und Feuer und Rauch aus der Gesäßtasche aufsteigen sehen, sagte Huddleston. Das junge Mädchen hatte in der Küche eines Jugendzentrums ausgeholfen. Freunde löschten das Feuer sofort und brachten den Teenager ins Krankenhaus. Die Ursache der Explosion ist noch unklar.

Quellen: Newsletter der Bürgerwelle und
http://www.xonio.com/news/news_12098262.html

 

    
   

August 2004

Handy eines Hongkongers explodierte in der Hand

  
   Einem Mann in Hongkong ist das Handy in der Hand explodiert. Wie die „Sunday Morning Post“ gestern berichtete, wurde der Mann an der Hand verletzt. Er habe das Handy aus der Jackentasche genommen, weil es heiß geworden sei. Sekunden später sei das Gerät explodiert. 

Es ist den Angaben zufolge der dritte Vorfall dieser Art in Hongkong in den vergangenen drei Monaten. In allen drei Fällen vermutet die Polizei, dass falsche Akkus die Ursache waren. Der Mann gab an, den Akku bei einem Straßenhändler für die Hälfte des üblichen Preises gekauft zu haben.

Die Medien in Deutschland beschäftigte die Diskussion um explodieren Handyakkus im letzten Herbst. Seinerzeit hatte die Stiftung Warentest vor bestimmten Akkumodellen des Herstellers Nokia gewarnt und damit eine lange Diskussion über originale und gefälschte Akkus ausgelöst. Immer wieder warnen Experten auch in Deutschland vor Billig-Nachbauten, bei deren Produktion meist im Bereich Sicherheit und somit im falschen Bereich gespart werde.

         
Quellen: teltarif.ch,   http://www.st.gallen.ch/,   dpa    
       

       

Freitag, 07.11.2003

    

24-jährige Finnin musste ins Krankenhaus

  

Eine 24-jährige Finnin musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem der Akku ihres Nokia-Handys explodierte. Von ernsthaften Verletzungen blieb die Frau aus der ehemaligen Olympiastadt Lahti jedoch verschont. Offenbar kam es zu einem Kurzschluss im Akku, nachdem das Handy heruntergefallen war. Beim anschließenden Aufladen habe sich das Gerät erhitzt und sei explodiert, berichtete die finnische Tageszeitung 'Ilta-Sanomat' gestern.

 
Im letzten Jahr brannte ein Siemens-Gerät während des Ladevorgangs in der Autohalterung ab.

In den meisten Fällen wurden Akkus von Fremdherstellern als Ursache ausgemacht. Die Batterien kommen oft von Billiganbietern, die keine Sicherheits-Funktionen wie einen Überladungsschutz einbauen. Die Handypro-duzenten empfehlen daher Ersatzakkus stets im Fachhandel zu kaufen. Produktionsfehler können aber auch bei Energiespeichern der Markenhersteller zu Fehlern führen.
 
Nach der Explosion eines Handys hat der finnische Handy-Marktführer Nokia davor gewarnt, Geräte mit Akkus anderer Hersteller zu bestücken.

Ein Schüler aus Norwegen habe für sein Handy eine etwa halb so teure Kopie des Original-Akkus verwendet, teilte ein Nokia-Sprecher am Dienstag in Helsinki mit.

Der 15-jährige Schüler berichtete, das Telefon habe in der Hand einer Klassenkameradin zunächst zu qualmen begonnen. Als sie daraufhin das Handy fallen ließ, sei es explodiert.

Von den Schülern wurde niemand verletzt. Der Konzern versicherte, dass es seines Wissens noch nie zu einem ähnlichen Zwischenfall gekommen sei. Die Überreste des Telefons werden derzeit von der norwegische Polizei untersucht.
    
Nokia spricht von mehr als 20 ähnlichen Vorfällen in den vergangenen zwölf Monaten. Ursache seien billige Ersatzakkus von Fremdherstellern. Sie würden zu Kurzschlüssen und Bränden neigen. Diese Aussage wider-spricht den Testergebnissen von STIFTUNG WARENTEST und Test-Achats: Die Warentester entdeckten Original-Nokia-Akkus, die nicht gegen Kurzschlüsse gesichert waren. Die untersuchten Akkus von Fremdherstellern waren sicher.
  
Nach Einschätzung der STIFTUNG WARENTEST ist das Problem ernst, aber nicht dramatisch. Die Wahrschein-lichkeit, dass die betroffenen Akkus explodieren ist sehr gering. Ärgerlich ist, dass Nokia das Problem auf Fremdhersteller abschiebt. Kurzschlüsse und ähnliche Fehler müssen durch Schutzeinrichtungen abgefangen werden. So schreiben es Sicherheitsnormen vor.
   

Helmut Langenbach  
Mitglied der Bürgerwelle e.V. 
E-Mail: strahlung.gratis@online.de