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WLAN*- bzw. WiMAX-Anwendungen

   

Funkbasierte Breitbandtechniken werden kurzfristig zur drahtlosen Erschließung von Innen- und Außenbereichen aber auch für ländliche Räume verwendet. Es wird behauptet, dass von elektromagnetischen Feldern keine Gefahr für Menschen ausgeht. Folgende Beispiele zeigen, dass die gültigen Grenzwerte  unzureichend sind und der Schutz von Bürgern und Umwelt vor elektromagnetischen Feldern nicht gewährleistet ist :

  
   zum Verzeichniss:

Elektromagnetisches Feld behindert das Klavierspielen

 Konzentrationsmangel, Ermüdung, Ausfälle – infolge WLAN des Nachbars

Als Cellistin freute ich mich darauf, im Ruhestand vermehrt mein zweites Instrument, das Klavier, zu spielen. Das Repertoire aufzufrischen, vom Blatt spielen, nach Lust und Laune neue Stücke erarbeiten, das machte Spaß. Doch eines Tages merkte ich, dass ich nicht mehr richtig bei der Sache war. Meine Aufmerksamkeit fiel immer rasch ab, und ich vergaß jede mir selbst gestellte Aufgabe bald wieder.
Es kostete mich große Mühe, eine musikalische Phrase zu erfassen und konzentriert durch-zuspielen. Dauernd schweifte ich ab und geriet in eine mir unerklärliche Unruhe, sobald ich einige Zeit am Klavier saß. Nur mit großer Anstrengung erkannte ich das Notenbild. Meine Augen ermüdeten schnell, und alles verschwamm vor dem Gesicht.
Oder es löste sich in lauter Details auf, die kein Ganzes mehr erkennen ließen. Spielte ich Repertoirestücke auswendig, hatte ich ständig Ausfälle und stockte in jedem Lauf. Üben half nichts, ich konnte meine Finger einfach nicht mehr koordinieren. Mein Rhythmus wurde unstet oder schleppend. Und immer wieder diese Ausfälle, manchmal nur Sekundenbruchteile lang.

 Ich schrieb das alles dem Nachlassen der Kräfte im Alter zu und fand mich damit ab. Erst als ich an einem andern Ort wieder schwungvoll und wach, ohne zu stocken, Klavier spielen konnte, wurde ich stutzig: Warum tönte es bei mir zu Hause so qualvoll und unbefriedigend? Eine Messung der Hochfrequenzstrahlung in unserer Wohnung ergab, dass direkt über dem Klavier, in der oberen Etage, ein WLAN-Router Tag und Nacht strahlte. – Etliche Monate später.
Die Nachbarin über uns hatte ihren WLAN-Router freundlicherweise abgestellt. Ich konnte wieder ungehindert Klavier spielen. Doch heute will es nicht gelingen. Ich übe an einer schwierigen Stelle. Trotz langsamem, sorgfältigem Spiel und genauer Beobachtung der optimalen Bewegungen zucken meine Finger unkontrollierbar, und die Handmuskeln bleiben angespannt.
Ist vielleicht der Router wieder in Betrieb? Ich hole mein Messgerät: Es zeigt die Strahlung eines DECT-Telefons an, das in unmittelbarer Nähe platziert sein muss. Tatsächlich hat der im Nebenhaus neu eingezogene Nachbar hinter der Wand, an der mein Klavier steht, sein Schnurlostelefon installiert.

 Ein begabtes Kind hat unerklärliche Schwierigkeiten

 An einem Vorspiel höre ich einen etwa zwölfjährigen Knaben eine Phantasie von Mozart spielen. Er verfügt über eine brillante Technik und hohe Musikalität. Aber er wirkt sehr unglücklich. Seine Augen zwinkern nervös und die Schultern zucken fahrig. Und da sind sie wieder, die Symptome, die ich von meinem Spiel im Einflussbereich des WLAN-Routers kenne: Der Körper kann sich nicht auf die Musik einstellen, es ist, als spiele jemand anderer.

Die Läufe klingen gestresst und ohne Zusammenhang zum Stück; es gibt grobe rhythmische Abweichungen, die nicht zur hohen Begabung des Knaben passen. Das hübsche Kindergesicht wirkt angespannt, ja gequält. Ich frage die Klavierlehrerin, was mit dem Kind los sei. Ich erfahre, dass die Eltern besorgt sind, weil ihr Junge nicht mehr schlafen kann. Die Familie wohnt direkt neben drei starken Mobilfunkantennen. Hoffentlich erhält der Knabe Hilfe.  

Schaffhausen, im Juli 2009
Silvia van der Waerden

www.buergerwelle-schweiz.org
27.07.09

 

 

WLAN-Strahlung: Eine Naturheilpraktikerin* berichtet

 Lehrerin am Rand ihrer Kräfte: Es war WLAN

Die Lehrerin einer kleinen Bergschule bekam immer stärkere Rückenschmerzen. Mit letzter Kraft schleppte sie sich durch den Unterricht bis zu den Sommerferien. Dann suchte sie Rat bei der Naturheilpraktikerin. Von dieser erfuhr sie, dass in solchen Fällen der Grund für die gesundheitlichen Probleme oft in hausinternen Funkstrahlungsquellen zu suchen ist.

Tatsächlich war im Schulzimmer ein WLAN-Router ständig eingeschaltet, und dies zwei Meter hinter ihrem Rücken. Während der folgenden Ferienwochen begann sich die Lehrerin zu erholen. Zugleich wurde auf ihr Ersuchen hin die WLAN-Anlage demontiert. Das war offenbar die Ursache, denn nach Schulbeginn ging es ihr nicht etwa wieder schlechter, sondern weiterhin immer besser.

Schließlich hatte sie sogar die Kräfte, neben dem anstrengenden Schulunterricht zusätzlich die Regie beim Einstudieren einer Aufführung des Dorftheaters zu übernehmen.

 

WLAN und DECT-Telefon verursachen „Burnout“

Ein aktiver, tatkräftiger Schreiner (40) fühlte sich immer müder und kraftloser. Auch psychisch ging es ihm zunehmend schlechter. Schließlich musste er mit der Arbeit aussetzen. Er dachte, nun habe er halt auch ein „Burnout“... Sein Arzt verschrieb ihm Psychopharmaka, aber die wollte er nicht nehmen.

Stattdessen suchte er vor kurzem die Naturheilpraktikerin auf. Sie fragte ihn, ob er Geräte mit Funkstrahlung wie WLAN und DECT-Schnurlostelefon installiert habe. Tatsächlich hatte er beides. Er nahm die Geräte umgehend außer Betrieb. Seine Erwartung, nun gleich wieder leistungsfähig zu sein, erfüllte sich allerdings nicht sofort. Es ist die Erfahrung der Naturheilpraktikerin, dass nach der Beseitigung der Strahlungsquellen in solchen Fällen meist erst nach vier Wochen therapeutischer Begleitung des Patienten eine klare Wende zur Besserung eintritt. Dies war auch in diesem Fall so. Jetzt (anfangs März 2009) ist der Schreiner so weit, dass er wieder in seine Berufsarbeit einsteigen kann. Er ist guten Mutes, dass seine frühere Leistungsfähigkeit zurückkehren wird. 

Vater und Sohn durch WLAN geschwächt

Der Besitzer einer Bäckerei/Konditorei mit Café und Terrasse in einem Ferienort in den Bergen bekam einen schweren Husten, den er monatelang nicht los wurde. Alle vom Arzt verschriebenen Medikamente, die er einnahm, nützten nichts.
Sein Sohn litt zur selben Zeit oft an Schmerzen, die sich vom Rücken bis ins Bein hinunter zogen. Beide waren über die Risiken der elektromagnetischen Strahlungsquellen aufgeklärt und hatten zunächst keine solchen Geräte installiert.
Die Naturheilpraktikerin fragte den Sohn, wann er denn diese Schmerzen jeweils habe. Es ergab sich, dass sie immer bei der Arbeit am Computer begannen. Dort aber war seit einiger Zeit ein WLAN-Router in Betrieb. Der Sohn wollte den Gästen des Cafés die Möglichkeit der Internetverbindung anbieten. – Nach der Ausschaltung der WLAN-Anlage waren Vater und Sohn nach kurzer therapeutischer Arbeit bald gänzlich von Husten und Schmerzen befreit, und so blieb es.


*Der Bürgerwelle Schweiz bekannte, erfahrene Naturheilpraktikerin SVANAH/Naturärztin NVS, kantonal approbiert

www.buergerwelle-schweiz.org

02.03.09

  
  

Gefahr durch W-LAN - Ansturm nach Nachrichtensendung

   
Als die weltweit am längsten ausgestrahlte Nachrichtensendung „Panorama“ auf dem britischen TV-Kanal BBC One am 21. Mai 2007 ungeschönte Fakten über den Grenzwert-Skandal bei Mobilfunkstrahlung präsentierte, überschlugen sich die Ereignisse:

Auf „Contractor UK“, der größten IT-Seiten Englands, berichteten Computer-Service Firmen kurz darauf, das Kunden in fast der Hälfte der Service-Anrufe eine Deinstallation ihres Wi-Fi-Systems (WLAN = drahtloses Netzwerk für Computer udgl.) verlangten.

Derweil hagelten die Beschwerden der Industrie auf BBC ein, und die Weltgesundheitsorganisation gab reflexartig immer wieder Entwarnung.
Die drastischen Reaktionen waren aufgrund der restriktiven Zensur der restlichen Medien jedoch zu erwarten. Denn während bereits mehr als die Hälfte der britischen Schulen Wi-Fi begrüßen und in 11 Städten bereits ganze Wi-Fi-Netze installiert sind, war es schon reichlich spät, um auf das Risiko dieser Technologie hinzuweisen. Doch was man über den weitreichendsten Korruptionsfall der Moderne in dieser ehrlichen Dokumentation noch alles berichtet, ist nur die Spitze des Eisberges. Eltern dürfte es nicht unberührt lassen.

Hier einige übersetzte Auszüge aus dem englischsprachigen Film:
 http://www.initiative.cc/Artikel/2007_07%20WLAN%20BBC.pdf

Hier der Link zum Film:
 http://news.bbc.co.uk/player/nol/newsid_6680000/newsid_6680400/6680481.stm?bw=nb&mp=rm

 

Der Bürgermeister der zweitgrößten Stadt des Calvados (Normandie) will WLAN in den Schulen abschalten

 Hérouville-Saint-Clair (AFP) – Die Gemeindeverwaltung von Hérouville- Saint-Clair wird WLAN (drahtloses Internet) in den Schulen bis Ende Jahr abschalten. Dies teilte sie am Montag, vier Tage nach Beginn der Pariser „Strahlungsverhandlungen“, mit.
Wir wenden das Vorsorgeprinzip an. Es ist unsere Aufgabe, die Gesundheit der Leute zu schützen“, erklärte der Bürgermeister
Rodolphe Thomas anlässlich einer Pressekonferenz.

In dieser 24.000 Einwohner zählenden neuen Stadt in der Agglomeration von Caen ermöglichte WLAN den Schulen, sich über die Stadtverwaltung drahtlos mit dem Internet zu verbinden. Dies betrifft ein Dutzend Standorte, die nun einen individuellen Zugang zum Internet erhalten werden.

Die Gemeindeverwaltung werden außerdem zehn Messungen der elektromagnetischen Felder auf Stadtgebiet für den Gesamtbetrag von 4'000 bis 5'000 Euro finanzieren, fügte Laurent Mata, erster Referent für nachhaltige Entwicklung, hinzu. Ziel ist es, Antennen anzupassen oder zu versetzen, wo der Messwert zu hoch ist. „Wir werden vor Gericht gehen, wenn die Betreiber sich weigern, dies zu tun“, versicherte Mata.

Hérouville-Saint-Clair wird im September eine Kampagne betreffend die Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor der Strahlung bei der Bevölkerung, den Mobilfunkbetreibern und den Vermietern lancieren.

„Die Vermieter erhalten 1.500 bis 2.500 Euro pro Monat für die Vermietung des Daches, wo die Antenne aufgestellt wird“, so Mata. Die Gesamtheit der Beschlüsse werde die Stadt 15.000 Euro kosten, sagte er.

Das CRIIREM (Zentrum für unabhängige Forschung und Information über elektromagnetische Strahlung), das sich als einzige unabhängige Vereinigung zur Messung elektromagnetischer Felder bezeichnet, gab an, es sei von rund zwanzig Gemeinden für derartige Messungen angefragt worden.



Pressemitteilung der Stadt Hérouville-Saint-Clair vom 24. April 2009

Vorsorgeprinzip: Die Stadt Hérouville reagiert angesichts der Strahlungsgefahr


In den vergangenen Wochen haben mehrere Gerichtsbeschlüsse betreffend den Abbruch von Mobilfunkantennen die Debatte über die potentiellen Gefahren der für die Mobiltelefonie (GSM, UMTS, WLAN...) benutzten elektromagnetischen Wellen neu angefacht.

So haben im Verlauf der letzten zehn Jahre mehrere hundert internationale Studien die Risiken für die Gesundheit der Benutzer von Mobiltelefonen und für die Anwohner von Mobilfunkantennen aufgezeigt.

Eine Gesamtbetrachtung all dieser Studien zeigt zum Beispiel, dass die langfristige Nutzung des Mobiltelefons das Risiko für Kinderleukämie und Hirntumor erhöhen kann. Zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler haben angesichts der von bestimmten Patienten – Antennenanwohnern und Mobiltelefonbenutzern – entwickelten Erkrankungen öffentlich ihre Besorgnis bezeugt, und alle fordern sie gemäß dem gegenwärtigen Stand des Wissens gegenüber diesen Technologien die Anwendung des Vorsorgeprinzips.

Die Stadt Hérouville-Saint-Clair hat in Anwendung dieses Prinzips beschlossen, in den nächsten Monaten sämtliche in den Schulen installierten WLAN-Anlagen zu beseitigen, da die Kinder den verletzlichsten Teil der Bevölkerung darstellen. Außerdem wird eine Kampagne geführt, um die Einwohner von Hérouville für die mit der Mobiltelefonie verbundenen Risiken zu sensibilisieren.

Ferner ist eine Studie mit Messungen der von den Mobilfunkantennen verursachten Immissionen auf Stadtgebiet vorgesehen. Diese Bestandesaufnahme wird der Stadt die Aufstellung eines Vorgehensplans ermöglichen, und sie wird gegebenenfalls als Grundlage für die Diskussion mit den Mobilfunkbetreibern dienen.
 

Übersetzungen durch www.buergerwelle-schweiz.org, 30.04.09

   

    
Vom WLAN in den Wahn getrieben
 WLAN macht uns alle krank. Das müssen wir stoppen  Januar 2009
Technische Information über WLAN N  Juni 2008
WLAN: Netzwerk abgeschaltet   Dezember 2007
Bundesregierung empfiehlt Kabel statt WLAN.   August 2007
Spielkonsolen  funktionieren mit WLAN-Strahlung. Januar 2007
WLAN Funknetz als Strahlenschleuder? November 2006
Vorsorgemaßnahmen der Uni Hannover letzte Änderung: 05. Okt. 2005
Verstrahlte Zukunft Februar 2004

Elektrosmog jetzt auch für Krebspatienten aus erster Hand? Januar 2004

WLAN-Access-Points können stärker strahlen als DECT! Dezember 2003
WLan-Technik Dr. Ing. Martin H. Virnich (PDF 156 kByte) Oktober 2003   *****
Gutachten Uni Bremen (PDF, 1,14 MByte) des Nova-Instituts Oktober 2001

*(Wireless Lokal Area Network, lokales Funknetzwerk), Was ist ein WLAN ?

Ein WLAN (wireless local area network, lokales Funknetzwerk) dient zur drahtlosen Vernetzung von mehreren Personal Computern (PC) oder Notebooks, um die Verlegung von Kabeln zu sparen. Ferner ermöglicht es über einen sogenannten Access Point (Zugangspunkt, Zugangsknoten) den drahtlosen Zugang zum Internet, Email, usw. oder zu einem vorhandenen drahtgebundenen Netzwerk (Intranet).

WLANs erscheinen erst einmal einfach und praktisch. Man kann sich ein Netzwerk einrichten, ohne Kabel zu verlegen und dabei ggf. Mauern durchbohren oder Schlitze schlagen zu müssen. Dazu kommt der allgemeine Preisverfall der einzelnen Systemkomponenten: eine Grundkonfiguration von Access Point und PC-Card ist heute schon für 120 - 150 Euro zu
haben.

   
 

Letzte Bearbeitung: 12.11.2016

 

Helmut Langenbach
E-Mail:
helmut.langenbach@online.de